Tagebuch 21.-27. Februar
Aus Réunion 2004-2005
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Inhaltsverzeichnis |
21. Februar
Heute hat Nacht sich ein Margouillat in unserem Spülbecken verlaufen und kam nicht mehr heraus. Christian nutzte die Situation schamlos aus und machte erst eine kleine Foto-Session, bevor er dem Gecko aus seiner misslichen Lage half (siehe auch Fauna).
Als Beispiel mal, welche Düfte bei Christians Parfüm hineinkamen: Kaffernlimette, Zitrone, Pfeffer, Vetiver, süße Orange und Mandarine.
Mehr Bilder von der Parfümkreation
Seit heute früh konnten wir uns nicht mehr ins Internet einwählen. Irgendeine Frequenz scheint die Leitung zu stören, und wenn eine Verbindung zustande kommt, bricht sie nach spätestens 30 Sekunden ab.
22. Februar
Heute war der letzte Tag von Berits Urlaub auf Réunion. Vormittags ist sie nochmal kurz nach St.-Pierre gefahren und hat Souvenirs gekauft. Christian hat sich als Bäcker versucht und hat einen Brotfruchtkuchen mit Ananas gebacken, der allerdings sehr feucht geworden ist.
Kurz nachdem Barbara vom Nachmittagsunterricht zurück gekommen ist, haben wir uns auf den Weg nach St.-Denis gemacht. Dort haben wir noch kurz Sightseeing betrieben und an den Camion-Bars ein typisch kreolisches Gericht gegessen: Rougail Saucisse. Nachdem wir Berit zum Flughafen gefahren hatten, kam uns auf dem Rückweg noch eine Kolonne unter Polzeischutz entgegen - scheinbar war auch noch ein wichtiger oder berühmter Mensch mit an Bord auf dem Flug nach Paris.
Letzter Tag für Berit, nochmal kurz nach St.-Pierre zum Souvenirs kaufen. Christian versucht sich an Brotfruchtkuchen mit Ananas, wird etwas zu feucht. Nachdem Barbara Schule aus, Fahrt zum Flughafen. In St.-Denis kurzes Sightseeing und Rougail Saucisse gegessen. Auf dem Rückweg vom Flughafen begegnete uns noch eine Kolonne unter Polizeischutz, die noch jemanden Wichtiges zum Flugzeug brachte.
23. Februar
Berits Rückflug war wohl etwas chaotisch. In Paris herrschte Schneechaos, als ihr Flug landete. Also durften keine Flüge mehr starten und sie kam nicht weiter Richtung Straßburg. So durfte sie teilweise im Flugzeug und teilweise außerhalb des Flugzeuges warten, bis es nach mehreren Stunden endlich weiter ging. Etwas zu Essen bekam sie während der Wartezeit jedoch nicht. Ihr Gepäck war in Straßburg auch nicht da, obwohl sie mit dem Flugzeug geflogen ist, mit dem sie auch Stunden vorher hätte fliegen sollen.
Wir sind am späten Nachmittag nach St.-Pierre gefahren und in die Médiathèque gegangen. Zu Hause können wir immer noch kein Internet benutzen können. Hier können wir pro Tag eine Stunde umsonst surfen. Danach sind wir zu Manuelle und haben mir ihr den Mauritius-Urlaub geplant: Wir werden die zwei Wochen Osterferien dort verbringen, sie kommt dann in der zweiten Woche mit ihrem Freund Ralf nach und wir haben zwei benachbarte Ferienwohnungen gemietet.
26. Februar
Nachdem wir in den letzten Tagen eifrig ausgeliehene Bücher gelesen haben und das Internet immer noch vermissen, sind wir heute wieder in die Médiathèque gefahren.
In der Nacht auf heute hat ein Lavastrom die Küstenstraße überquert und ist ins Wasser gelaufen. Heute nachmittag wiederholte ein zweiter Lavastrom dasselbe. Der ursprüngliche Lavastrom von vor einer Woche ist hingegen zum Stillstand gekommen.
Heute haben wir herausgefunden, dass Barbara nicht einen Teil der durch Yvonnes Abreise entfallenen Stunden zusätzlich übernehmen kann. So hätte Barbara einige Stunden Schüler am Lycee bei der Abi-Vorbereitung unterstützen können und hätte etwas Abwechslung zum Grundschulunterricht gehabt, aber das Rektorat kann eine zusätzliche Beschäftigung nicht genehmigen.
Am Nachmittag haben wir Anne besucht, und bei ihr getestet, ob von ihrem Telefonanschluss die Interneteinwahl funktioniert, um den Fehler eingrenzen zu können. Leider gab es dort andere Probleme, so dass dieser Test uns nicht weitergeholfen hat.
27. Februar
Heute fahren Pendelbusse aus dem nächsten Ort zum Lavastrom. Da die Lava aber äußerlich schnell erkaltet und heute wahrscheinlich die halbe Insel zum Vulkan unterwegs ist, bleiben wir lieber zu Hause.