Tagebuch 31. Januar-6. Februar
Aus Réunion 2004-2005
<< 24.-30. Januar | 7.-13. Februar >>
Inhaltsverzeichnis |
31. Januar und 1. Februar
Am Montag ist Indie nach über fünf Wochen wieder wohlbehalten aus Indien zurückgekehrt. Am Dienstag abend haben wir uns mit einigen der Englisch-Assistenten im Alizé, einem Restaurant direkt am Strand, getroffen und sind dann noch weiter ins Piscine, einem Restaurant mit Swimmingpool. Vorher hat uns Indie noch von einigen mitgebrachten Süßigkeiten probieren lassen: Eine Art Pistazien-Marzipan (vielleicht aber ganz ohne Mandeln) mit einer essbaren silbernen Schicht drauf, in Honig kandierte Mangos und so etwas ähnliches wie türkischer Honig, um Erdnüsse gerollt.
2. Februar
Heute früh haben wir Berit vom Flughafen abgeholt. Schon kurz vor sieben war in und um St.-Denis Stau. Da die eigentliche Rush-Hour noch bevorstand, sind wir auf dem Rückweg über die Plaines gefahren und haben dann erst Mal gefrühstückt. Am frühen Abend waren wir kurz bei Anne und haben uns dann mit Manuelle am Strand getroffen.
Um 17:00 Uhr wurde eine Zyklon-Vorwarnung ausgerufen.
3. und 4. Februar
Am Donnerstag war der erste richtige Tag am Strand für Berit. Am Abend sind Barbara und Berit einkaufen gegangen und dabei in einen starken Regenschauer gekommen. Am Freitag regnete es ununterbrochen, obwohl doch der Tag mit der wichtigsten Touristenattraktion in Le Tampon ist: Markttag. Auf den Markt hat Berit angesichts des Regens dann lieber verzichtet.
Barbara hatte ganz andere Probleme. Durch den Regen sind manche Straßen unpassierbar geworden. Zum Nachmittagsunterricht kommt Barbara gerade noch so, muss aber auf dem Rückweg einen Umweg nehmen und ist fast 45 Minuten unterwegs - statt normalerweise 10 Minuten.
5. Februar
Heute waren wir mit Berit und Manuelle in St.-Gilles. Zunächst besuchten wir das Aquarium und konnten somit ohne Schnorchel die vielen bunten Fische der Lagune (und ohne Gefahr die Haie) bewundern. Nachdem wir über Mittag in einigen Geschäften im Ort waren, fuhren wir am Nachmittag zum Musée de Villèle, einer alten Kolonialvilla. Leider ist sie zur Zeit wegen Umbaus geschlossen, so dass wir nur das ehemaligen Sklavenhospital anschauen konnten. Nachdem das Wetter den ganzen Tag recht gut war, gingen wir auf dem Heimweg noch kurz an den Strand von Boucan Canot.
6. Februar
Auch heute fuhren wir wieder die Westküste entlang nach Norden, aber nur bis St.-Leu. Hier besichtigen wir vormittags das Conservatoire botanique nationale de Mascarin - ein botanischer Garten mit den heimischen Pflanzen. Berit und Christian holten sich dabei beide einen ziemlichen Sonnenbrand. Am Nachmittag besuchten wir das Stella Matutina. Gleichzeitig Industriedenkmal und Museum, konnten wir in dieser stillgelegten Raffinerie viel über die Geschichte der Insel und die Verarbeitung von Zuckerrohr erfahren.
Alle Fotos von diesem Wochenende.